Mariana Heredia Gutiérrez

Projekte

Particles into masses

Installation, 2015

Confetti eclipse

Konfetti auf Papier, 39×49 cm, Edition 200 Exemplare
Umschlag Detail

2014

The same procedure as every year

Digitale Videos 2’40’’ / 2’40’’ loop, ohne Ton / 46 × 45 × 20 cm
Digital Video 1’52’’ loop, ohne Ton
Wandprojektion digital Video HD 5’14’’ loop, ohne Ton, 3 × 2 m

2014

Es sind wiederkehrende Rituale, die der vergehende Zeit Struktur geben, sie verlangsamen, sie beschleunigen, bemessen und erfahrbar machen. Das Interesse gilt hierbei vor allem einem kollektiven Ritual: Dem gemeinsamen Feiern. Wiederkehrende Feste geben uns ein Gefühl vom Vergehen der Zeit und heben einzelne, als besonders empfundene, Tage aus dem Alltag heraus. Obwohl das Fest bunt und ausgelassen, wild und chaotisch sein kann, sind ihm feststehende Rituale und Handlungsformen eingeschrieben.
So ist es an Silvester Tradition in Spanien, in den letzten Sekunden des vergehenden Jahres 12 Trauben zu essen entsprechend der 12 Glockenschläge, die im Fernsehen gesendet werden. Über Jahre hinweg entstanden in ihrer Familie von diesem Ritual Filmaufnahmen, die die Künstlerin nun als ein Video präsentiert. Die Choreografie bleibt, doch in den Details weichen die Aufnahmen voneinander ab. Die Protagonisten verteilen sich neu im Raum und beim Betrachten der Videos wird eine Ambivalenz des Zeiterlebens erfahrb

Die Zeit, die vergeht

Farbfotografie, 59×180 cm
Digital Video, HD, 5" loop, ohne Ton
Foto Detail

Installation, 2013

Das Video zeigt eine Sequenz, die im Fluss der Zeit verstopft ist. Es läuft wenige Sekunden, kehrt aber sofort wieder zum Anfang zurück. Zu sehen ist ein Kran, der Kohle auf einen Berg kippt. Er scheint zu wachsen, befindet sich jedoch immer im gleichen Zustand, da immer wieder der Anfang folgt. Es entsteht eine Analogie zwischen der subjektiven Zeit des Loops und der Handlung, die sich in dem Video darstellt. Wie eine Sanduhr, die nicht restlos den Sand fallen lässt.
Die Fotografie geht auf ähnliche Art und Weise vor. Sie misst das Abgebildete zeitlich; sie bildet einen Zustand ab, der zu dem Zeitpunkt der Aufnahme so war. Die Klammern mit dem Gültigkeitsdatum, über mehrere Jahre gesammelt, werden zum Messinstrument. Sie bilden eine zufällige Kombination aus Daten und Symbolen, die die Person in ihrer „Länge“ begrenzt.
Der Maßstab 1:1 von dem Porträt und die stecken gebliebene Szene des Videos gehören zusammen.